Baum des Jahres 2013 "Der Wildapfel"

Zum Baum des Jahres 2013 wurde der Wildapfel (malus sylvestris) gewählt. Der fast vergessene, stark gefährdete Baums stammt nicht vom heimischen Wildapfel ab.

Vom Kulturapfel kann man ihn durch einige Merkmale leicht unterscheiden.

  • Am Stamm dornenähnliche vertrocknete Triebe (die beim Berühren nicht abbrechebn)
  • Die Langtriebe sind kahl
  • Die Ende April/Anfang Mai kurz nach dem Blattaustrieb erscheinenden Blüten sind nicht oder nur spärlich behaart
  • Die runden bis eiförmigen Blätter sind kahl und haben oft kleine etwas ausgezogene und einseitig verbogene Blattspitzen
  • Die gelblich-grünen (ohne rote Backen) Früchte reifen im September/Oktober und sind deutlich kleiner als Kulturäpfel. Die frisch ungenießbaren herben und harten Früchte gaben ihm auch seinen Zweitnamen: "Holzapfel"

Der anspruchslose aber sehr lichtbedürftige Wildapfel ist konkurrenzschwach gegenüber anderen Waldbaumarten und geht deshalb ohne Unterstützung häufig unter.

Von uns Waldbesitzern am Waldrand oder in Lücken gepflanzte Wildäpfel stelllen mit ihren Blüten eine wilkommene Bienen- und Hummelweide dar. Und ihre Holzäpfelchen sind dem Wild, den Kleinsäugern und den Vögeln eine sehr gerne angenommene Nahrungsergänzung.

Also bei der nächsten Pflanzenbestellung auch an Wiuldäpfel für den Waldrand denken!

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Heinrich Piott (1. Vorsitzender)

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Letzte Aktualisierung der Homepage am 03.06.2015.

Forstschutz - Borkenkäfer und Niklas